Fränkisch für alle

Roum-Männla

Rüben-Männchen

In meiner Kindheit (Ende der 40er und in den 50er Jahren) haben wir in Franken auf dem Lande „Halloween“ noch nicht gekannt.
Wohl aber den Brauch, um diese Jahreszeit aus Futterrüben „Rübenmännchen“ zu schnitzen. Diese wurden dann auf die Fensterbank oder auf Pfosten im Garten gestellt.
Aber nicht nur das: Die „Roum-Männli“ wurden von uns Kindern auch zum erschrecken uns unliebsamer Menschen benutzt.

Mutwillige Sachbeschädigungen wie heute hat es dabei nie gegeben.


Erwin P. Kandel

Mehr über diesen Brauch bei WIKIPEDIA